Slowenien – Sočatal

Veröffentlicht am:02 Juli 2020
By Hanna

Auf der Heimreise legten wir noch einen Zwischenstop in Slowenien ein. Genauer gesagt im Sočatal – wild, wasserreich und wunderschön – treffen es wahrscheinlich am besten. Der Klettergarten Pod Kopidcem in Kobarid ist gut erreichbar mit schönen Routen. (Schwierigkeitsgrade sind angeschrieben) – lässige Sinter Kletterei im 6 und 7 Grad.

Übernachtet haben wir im Camp Korita, 30 Km Flussaufwärts von Kobarid. Ein kleiner Campingplatz direkt an der Soča. Die Gumpen sind hier besonders schön! Glasklar aber saukalt.

Ohne eine Bergtour fahren wir nicht nach Hause. Der Zustieg auf den höchsten Berg Sloweniens, den Triglav ist von unserem Campingplatz mit dem Bike zu erreichen. Tagwache 5 Uhr. Abfahrt 6 Uhr. Bis nach Trenta, wo die Forstraße und die eigentliche Tour auf den Triglav beginnt, sind es 7 km. Von dort kann man weitere 5 km mit dem Rad zurücklegen.

Es geht aber stetig über teils losen Schotter bergauf – anstrengend ist das auch auf 2 Rädern. Wir haben bereits 12 km und 400hm+ zurückgelegt als wir die Räderim Wald absperrten. Bergschuhe anziehen, Stöcke auspacken und los geht’s. Der Wegweiser zeigt 6h 30min. Der Weg ist leicht zu gehen, die Steigung angenehm und der Weg relativ breit. Kurz vor der Hütte „Koča na doliču“ (2151m) wurde die Landschaft winterlich. Schneefelder bedeckten den Normalweg. Querfeldein sozusagen stapften wir nach oben. Bei der Hütte angekommen, waren einerseits die Beine nach 1650hm Aufstieg schon etwasmüde und andererseits schreckte uns der viele Schnee vom weitergehen ab. Der Abstieg erschien uns endlos. Umso schöner war es dann auf die Räder zusitzen und Talauswärts zu Rollen. Bike and Hike hat echt seine Vorteile!

Nach 7 Stunden kehrten wir etwas wehmütig zum Camp zurück. Das war unser letzter Tag in Slowenien – time to say goodbye – die Heimat ruft. Gut, dass uns der Triglav nicht weglaufen kann. Das nächste mal evtl mit Übernachtung auf der Hütte – für eine 1 Tagestour ist das nämlich schon ganz schön knackig. Wie heißt’s? Verschoben ist nicht Aufgehoben. Bis zum nächsten mal, also.

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